Seit ihren Anfängen in den frühen 80er-Jahren des 20. Jahrhunderts sind gentechnisch veränderte Organismen umstritten. GVO (auch GMO) kommen vor allem bei Pflanzen vor und der Begriff steht für einen Organismus, der durch in vitro Nukleinsäuretechnologie verändert wurde, um die Leistungsfähigkeit bestimmter bzw. mehrerer Pflanzenmerkmale zu erhöhen.

In den Leitlinien der US-amerikanischen Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde FDA kommt der Begriff „GVO“ nicht vor, da die FDA die präzisere Bezeichnung „Lebensmittel aus gentechnisch manipulierten Pflanzen“ bevorzugt. Es gibt keine Vorschriften der FDA zur Verwendung bzw. zum Verbot von GVO, sie veröffentlicht jedoch Leitlinien zu diesem Thema, die als „Empfehlungen“ berücksichtigt werden sollten. In den letzten Jahren wurde in den USA auf nationaler und bundesstaatlicher Ebene die Kennzeichnung von GVO in bestimmten Lebensmitteln verpflichtend eingeführt.

Laut FDA „können validierte Analysemethoden zur Bestätigung des Vorhandenseins von genmanipulierten Pflanzen oder Lebensmittelbestandteilen hilfreich sein. Validierte und erwiesenermaßen zuverlässige Tests können zur Bestätigung der Behauptung, dass ein Lebensmittel genmanipuliert wurde, herangezogen werden.“

Die EU verfügt über einen Rechtsrahmen zur Sicherstellung, dass GVO unter sicheren Bedingungen entwickelt werden. Der Rechtsrahmen für GVO in Europa umfasst zahlreiche Schritte, die eingehalten werden müssen. Dazu zählen eine Sicherheitsbeurteilung, harmonisierte, transparente Verfahren, klare Kennzeichnung von GVO sowie die Rückverfolgbarkeit von GVO auf dem Markt.

Neogen® bietet den Reveal® für CP4 Lateral-Flow-Tests für gentechnisch veränderte Organismen. Die BioKits Tests stützen sich auf die Methode der Polymerase-Kettenreaktion (PCR), ein gängiges Verfahren zur Testung auf DNA-Sequenzen gentechnisch veränderter Organismen (GVO). Dieses Verfahren eignet sich zur Testung von sowohl rohen als auch verarbeitete Lebens- und Futtermittel auf GVO.

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